the stoney road
beneath the weels
hammering the rythm
of my sadness
sweet tears
for love
left behind
carved memories
in the hearth
bleeding thanks
to destiny
(Beim Ausmisten gefunden: Text aus einem Musikworkshop - etwa 2008)
Dienstag, 31. August 2010
vietcong - agent orange
die fiktion/hoffnung
einen unendlich kleinen gegner
rauszubomben und besiegen zu können
nur weil man die äußere grenze
seines aktionsradiuses kennt
und die überlegene bombenlast an C-Waffen
und die fortschrittlichste
visuelle luftaufklärung
zu einsatz bringt
einen unendlich kleinen gegner
rauszubomben und besiegen zu können
nur weil man die äußere grenze
seines aktionsradiuses kennt
und die überlegene bombenlast an C-Waffen
und die fortschrittlichste
visuelle luftaufklärung
zu einsatz bringt
Samstag, 28. August 2010
kroganer auf der mariahilferstraße

natürlich bin ich keiner
aber beweg mich heute wie einer
zum ersten mal draußen
in der stadt die meine ist
aber die mir fremd geworden
in den letzten wochen der abgeschiedenheit
nach der quarantänestation
menschen in der u-bahn
die weder ärzte noch patienten sind
oh schöne welt - die solche wesen trägt
tuchanka? das soll eine heimat sein?
der felsklumpen ist es nicht wert den fuß darauf zu stellen
tuchanka ist unsere heimat
wir haben unsere zivilisation hier
tausende mal aufgebaut
und selbst wieder niedergebrannt
und das was nachher noch am leben war
war reiner, lebendiger, stärker.
unsere körper sind übersäht mit narben
aber wir leben.
der rucksack auf meinen schultern ist leer
trotzdem fühlen sie sich an
wie unter tungsten-verstärkten schulterplatten
geschmeidig in den knien
aber etwas steif im rumpf
als ob ich eine panzerweste auf der brust
so bedächtig in den bewegungen als würde ich fürchten
falls ich wo anstreife
durch meinen körper die umgebung zu zerstören
- genau das gegenteil ist der fall
raus aus dem untergrund
die rolltreppe nach oben
hinaustreten auf die belebte straße
die sonnenstrahlen brechen über mich herein
gerade so als ob im starbucks
eine supernova zerbirst
die augen schließen
den kopf in die sonne
und das licht atmen
ein schritt wie ein gebet
Freitag, 27. August 2010
the big picture
master:
so my padawan - at this point - you want to know the answer ?
you want to see the big picture ?
badawan:
yes master
master:
then.....REMEMBER !
so my padawan - at this point - you want to know the answer ?
you want to see the big picture ?
badawan:
yes master
master:
then.....REMEMBER !
upleveln (very personal view)
ein krieg hat dich ausgekotzt - halb verdaut
ein schlacht hat dich übergelassen
ein kampf hat sich für dich entschieden
die auslöschung hat dich übersehen
die superpositionen sind zu deinen gunsten kollabiert
und du bist in jener parallelwelt weitergegangen die die schönere war,
deine katzen miauen noch
denn du hast glück gehabt
egal ob du es verdiehnt hast
oder du es dir noch verdiehnen kannst
auf jeden fall ist die rechnung heute schon bezahlt
niemand da oben hat dein glück gewollt
und den anderen ihr unglück auch nicht zugedacht
deine erfahrungspunkte sind dir schon zugeteilt
niemand wird fragen wie du sie bekommen hast
was du aus deinen talenten machst ist deine sache
und glaube mir - du wirst sie brauchen
wir haben nur diese eine welt
......
und den trost der anderen
ein schlacht hat dich übergelassen
ein kampf hat sich für dich entschieden
die auslöschung hat dich übersehen
die superpositionen sind zu deinen gunsten kollabiert
und du bist in jener parallelwelt weitergegangen die die schönere war,
deine katzen miauen noch
denn du hast glück gehabt
egal ob du es verdiehnt hast
oder du es dir noch verdiehnen kannst
auf jeden fall ist die rechnung heute schon bezahlt
niemand da oben hat dein glück gewollt
und den anderen ihr unglück auch nicht zugedacht
deine erfahrungspunkte sind dir schon zugeteilt
niemand wird fragen wie du sie bekommen hast
was du aus deinen talenten machst ist deine sache
und glaube mir - du wirst sie brauchen
wir haben nur diese eine welt
......
und den trost der anderen
Sonntag, 8. August 2010
schmerzmittel/schlechter trip - (Playback with insufficient words)
im Dazwischen
heute ist es anders
gestern war es die goldene brücke
die uns dazu brachte
weit über einen blauen planeten
die irisierenden partikelstürme zu bestaunen
und vermutungen anzustellen über die
fragilen geophysikalischen ursachen die diese muster
hervorbringen
heute ist es anders
heute sind wir im dazwischen
der andere
der sich hier irgendwo herumtreibt
auch ein verlorener nachtkrieger wie ich
genauso gehetzt, genauso gejagt
wirft seinen bleischweren körper
von einer seite auf die andere
und schafft es dennoch nicht
die zeit damit totzuschlagen
sein krieg!
meiner so anders
festgeheftet in dieses bett
bewegungslos weil ich weiß
(oder es wenigstens ausreichend fürchte)
dass sie mir bei der kleinsten bewegung
ihre fänge in den leib schlagen werden
längst erkannt das der einzige weg hier hinaus durch meinen kopf führen muss
lange vor dem schlaf
die augen wie unter beton
pressen mir das bild der traumwelt
mechanisch ins gehirn
silent hill
von einem farbenblinden kolloriert
feuchtes betonlabyrinth
gelbes blut tropf aus den betten (weil rot nicht genug schreit)
und hinter den grünen exit-schild
lauert eine backsteinmauer
kein ausgang für mich in diesem schreien
dennoch irgendwann
dazwischen
woanders
ich weiß nicht wo wir sind
ich weiß nicht wer wir sind
wir sind auch nicht die ersten hier
die vor uns haben - als sie zurückgekehrt -
elysium und nirvana konzipiert
stumme friedlichkeit
und dann die gewißheit
das wir wieder zurück müssen
hinunter in diesen kleinen schwachen schwitzenden körper,
um wieder der zu sein, der wir die ganze zeit schon sind
der schmerzensmann!
bewegungslos,
die arme über der brust gekreuzt
- am bauch wäre zu schmerzhaft -
peitschen wir mit unseren qualen den minutenzeiger voran
als von der straßenseite her laut falco tönt
"ganz wien ist heut' auf heroin"
kämpfen wir uns an die oberfläche um festzustellen
ob wir noch leben
im nachbarhaus ruft jemand nach der polizei
und endlich schaffen wir es die erde über unserer augen
wegzureiben
die nacht hat die richtige farbe - 01:26 Uhr
davongekommen
heute ist es anders
gestern war es die goldene brücke
die uns dazu brachte
weit über einen blauen planeten
die irisierenden partikelstürme zu bestaunen
und vermutungen anzustellen über die
fragilen geophysikalischen ursachen die diese muster
hervorbringen
heute ist es anders
heute sind wir im dazwischen
der andere
der sich hier irgendwo herumtreibt
auch ein verlorener nachtkrieger wie ich
genauso gehetzt, genauso gejagt
wirft seinen bleischweren körper
von einer seite auf die andere
und schafft es dennoch nicht
die zeit damit totzuschlagen
sein krieg!
meiner so anders
festgeheftet in dieses bett
bewegungslos weil ich weiß
(oder es wenigstens ausreichend fürchte)
dass sie mir bei der kleinsten bewegung
ihre fänge in den leib schlagen werden
längst erkannt das der einzige weg hier hinaus durch meinen kopf führen muss
lange vor dem schlaf
die augen wie unter beton
pressen mir das bild der traumwelt
mechanisch ins gehirn
silent hill
von einem farbenblinden kolloriert
feuchtes betonlabyrinth
gelbes blut tropf aus den betten (weil rot nicht genug schreit)
und hinter den grünen exit-schild
lauert eine backsteinmauer
kein ausgang für mich in diesem schreien
dennoch irgendwann
dazwischen
woanders
ich weiß nicht wo wir sind
ich weiß nicht wer wir sind
wir sind auch nicht die ersten hier
die vor uns haben - als sie zurückgekehrt -
elysium und nirvana konzipiert
stumme friedlichkeit
und dann die gewißheit
das wir wieder zurück müssen
hinunter in diesen kleinen schwachen schwitzenden körper,
um wieder der zu sein, der wir die ganze zeit schon sind
der schmerzensmann!
bewegungslos,
die arme über der brust gekreuzt
- am bauch wäre zu schmerzhaft -
peitschen wir mit unseren qualen den minutenzeiger voran
als von der straßenseite her laut falco tönt
"ganz wien ist heut' auf heroin"
kämpfen wir uns an die oberfläche um festzustellen
ob wir noch leben
im nachbarhaus ruft jemand nach der polizei
und endlich schaffen wir es die erde über unserer augen
wegzureiben
die nacht hat die richtige farbe - 01:26 Uhr
davongekommen
schwester isabelle
engel operieren immer an den grenzschichten,
kommen von irgendwo anders zu uns,
bewachen den garten enden,
oder vertreiben uns von dort
ich bin gabriel.....
.....schwester isabelle !......"
sagt sie als sie den raum betritt
ein zartes aber entschlossenes wesen
schön - soweit ich mich erinnern kann -
wenngleich die plastikschürze signalsiert,
dass sie gleich den job eines fleischers übernehmen wird
".....und wir werden jetzt.......!" sagt sie obwohl meine schwerfälligen
gedanken noch immer an ihren namen hängen bleiben
und dann schüttelt sie meine luke skywalker/dart vader hand
aus deren verband leitungen und kabel ragen
sie beugt sich über den körper
- der körper ist nicht der krieger, der körper ist das schlachtfeld -
und entblöst die heilende wunde,
behutsam und entschlossen
und zufrieden mit der arbeit des anderen der mich damit gezeichnet,
nicht gerade das kainsmal, aber etwas das mich mein restliches leben begleiten wird
sie wird mir meine falschen farben nehmen
und der nektar den sie mir reicht
und der meine kehle nicht benetzten wird
schmirgelt mit die verkrustetet lippen rein,
die zerbröckelnden schindeln der ungeschriehenen worte
ihre stimme ist ein feiner singsang,
der zwar klingt als ob sie lediglich eine checkliste abbetet,
und die mich der pflicht entledigt zu antworten,
dennoch ist es weit mehr als ein selbstgespräch
und wenigstens sie ist sich klar, dass ich bei bewußtsein bin
sie drückt mir den lappen in die hand -
- ganz rein wirst du nur werden wenn du es selber vollbringst -
das zwar nicht ihre worte, aber ihr auftrag
danach kleidet sie mich in ein neues kleid
aus reinstem weiß
und äonen später (35 minuten) werde ich für einen kurzen augenblick
an ihrer hand auf meinen eigenen beiden beinen stehen
- nicht weil ich glaub das ich das kann, sondern weil sie weiß dass ich das kann -
und zuletzt noch ein händedruck
und diesmal ist nichts zwischen uns
AUF NIMMERWIEDERSEHEN
kommen von irgendwo anders zu uns,
bewachen den garten enden,
oder vertreiben uns von dort
ich bin gabriel.....
.....schwester isabelle !......"
sagt sie als sie den raum betritt
ein zartes aber entschlossenes wesen
schön - soweit ich mich erinnern kann -
wenngleich die plastikschürze signalsiert,
dass sie gleich den job eines fleischers übernehmen wird
".....und wir werden jetzt.......!" sagt sie obwohl meine schwerfälligen
gedanken noch immer an ihren namen hängen bleiben
und dann schüttelt sie meine luke skywalker/dart vader hand
aus deren verband leitungen und kabel ragen
sie beugt sich über den körper
- der körper ist nicht der krieger, der körper ist das schlachtfeld -
und entblöst die heilende wunde,
behutsam und entschlossen
und zufrieden mit der arbeit des anderen der mich damit gezeichnet,
nicht gerade das kainsmal, aber etwas das mich mein restliches leben begleiten wird
sie wird mir meine falschen farben nehmen
und der nektar den sie mir reicht
und der meine kehle nicht benetzten wird
schmirgelt mit die verkrustetet lippen rein,
die zerbröckelnden schindeln der ungeschriehenen worte
ihre stimme ist ein feiner singsang,
der zwar klingt als ob sie lediglich eine checkliste abbetet,
und die mich der pflicht entledigt zu antworten,
dennoch ist es weit mehr als ein selbstgespräch
und wenigstens sie ist sich klar, dass ich bei bewußtsein bin
sie drückt mir den lappen in die hand -
- ganz rein wirst du nur werden wenn du es selber vollbringst -
das zwar nicht ihre worte, aber ihr auftrag
danach kleidet sie mich in ein neues kleid
aus reinstem weiß
und äonen später (35 minuten) werde ich für einen kurzen augenblick
an ihrer hand auf meinen eigenen beiden beinen stehen
- nicht weil ich glaub das ich das kann, sondern weil sie weiß dass ich das kann -
und zuletzt noch ein händedruck
und diesmal ist nichts zwischen uns
AUF NIMMERWIEDERSEHEN
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